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Wir hatten an dieser Stelle darüber informiert, dass das Mehrwertsteuer-Digitalpaket in der Mache ist. Am 01. Juli 2021 tritt es in Kraft und betrifft vor allem kleine Online-Händler, die aufgrund der Pandemie in den letzten Monaten vom Ladenverkauf zum Verkauf per Internet übergegangen sind.
Zusammengefasst bedeutet die neue Regelung, dass sog. Fernverkäufe (die den bisherigen „Versandhandel“ ablösen) ab einem Gesamtbetrag von 10.000 € jährlich für alle Lieferungen in alle EU-Staaten einheitlich in einer gesonderten Umsatzsteuer-Voranmeldung an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) übermittelt wird (sog. One-Stop-Shop, kurz OSS). Mehr dazu lesen Sie hier.

Das Bundesministerium der Finanzen hat die Möglichkeit zur steuerlichen Abschreibung für Hard- und Software geändert. In diesem Falle zugunsten der Steuerpflichtigen.

Erlasse des Bundesministeriums der Finanzen zu Fragen des Internationalen Steuerrechts heißen traditionell „Verwaltungsgrundsätze“. Hier hat das BMF ohne große Vorankündigung am 03.12.2020 seine Auffassung zu den Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen und den Schätzungsbefugnissen der Finanzverwaltung neu formuliert.

Das LAG Düsseldorf hat sich als erstes Landesarbeitsgericht mit dem Annahmeverzugsrisiko bei coronabedingter Betriebsschließung (wie dies z.B. im Einzelhandel der Fall ist) beschäftigt.

Der EuGH hat mit seinem Urteil (Januar 2021) die bisherige umsatzsteuerliche Behandlung der Kfz-Nutzung von Arbeitnehmern auf den Kopf gestellt. Diese Rechtssprechung kann zu umsatzstuerlichen Vorteilen führen.

Bisher war es ein Service der Finanzverwaltungen: rückten die Fälligkeitstermine für die Einkommensteuer-Vorauszahlungen näher, gab es einige Tage vorher ein Erinnerungsschreiben.
Dieser Service wurde eingestellt.

Das Bundesministerium für Finanzen hat die Abgabefrist für Steuererklärungen 2019, die von Steuerberatern erstellt wurden, bis zum 31.8.2021 verlängert.

Nun ist das Jahressteuergesetz vom Bundestag und – ganz frisch – am 18.12.2020 auch vom Bundesrat verabschiedet worden. Das zentrale Thema des Mehrwertsteuer-Digitalpakets ist unverändert übernommen worden – mit Wirkung ab 01.07.2021.

Die Corona-Prämie (oder: Corona-Bonus) begleitet uns seit Ausbruch der Krise.
Jetzt tickt die Uhr; Nur bis Ende Dezember kann ein Corona-Bonus gewährt werden. Eine Verlängerung wird zwar diskutiert, ist aber noch völlig ungewiss.

Die Situation kennt fast jeder Unternehmer. Bei einer Betriebsprüfung wird eine Eingangsrechnung moniert und der Vorsteuerabzug versagt.

Ein Urteil des Bundesfinanzhofs klingt absurd und regt doch zum Schmunzeln an.

Mit dem gestiegenen Online-Handel in Corona-Zeiten sieht der Gesetzgeber zum Jahressteuergesetz 2020 neue Regeln vor. Die Umsetzung des Mehrwertsteuer-Digital-Pakts soll ab 01.07.2021 im deutschen Recht gelten, mögliche zeitliche Verzögerungen nicht ausgeschlossen.

Der Koalitionsausschuss hat sich am 03.06.2020 auf ein umfangreiches Konjunktur-und Zukunftspaket mit vielen steuerlichen Maßnahmen verständigt.

Der Bundesrat hat am 05.06.2020 dem Corona-Steuerhilfegesetz zugestimmt. Eine zentrale Maßnahme stellt die befristete Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie dar.