Wirtschaftsprüfung

Hier bieten wir Ihnen einen Überblick über unsere Tätigkeitsbereiche in der Wirtschaftsprüfung.
Unsere Wirtschaftsprüfer arbeiten bundesweit.
Informieren Sie sich über unsere Leistungen:

Jahresabschluss-Prüfungen

Jahresabschluss-Prüfungen

Je nach Größe des Unternehmens können Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften unterschiedlichen Prüfungspflichten unterliegen. Kleine Kapitalgesellschaften unterliegen z.B. nicht der Prüfungspflicht d.h. ihre Rechnungsunterlagen müssen nicht durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft werden. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften hingegen sind gesetzlich dazu verpflichtet ihre Rechnungsunterlagen durch einen Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer prüfen zu lassen (§ 319 Abs. 1 S. 1 HGB). Hierbei ist aber nur der Wirtschaftsprüfer befugt auch große Kapitalgesellschaften zu überprüfen.

Der Umfang des Jahresabschlusses bemisst sich nach der Haftung des Unternehmens. Bei Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften ohne natürliche Person als Vollhafter (GmbH & Co KG) besteht der Jahresabschluss aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie einem Anhang. Neben dem Jahresabschluss müssen Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften ohne natürliche Person als Vollhafter einen Lagebericht aufstellen (§ 264 Abs.1 i.V.m. § 264a HGB). Einzelkaufleute und Personenhandelsgesellschaften mit einer natürlichen Person als Vollhafter (OHG, KG) unterliegen dieser Pflicht nicht. Sie sind lediglich dazu verpflichtet einen einfachen Jahresabschluss nach § 242 Abs. 1 HGB aufstellen, solange sie nicht unter das Publizitätsgesetz (als Großunternehmen) fallen.

Ein Großunternehmen ist gegeben, wenn für drei aufeinander folgende Bilanzstichtage mindestens zwei der nachstehenden Größenmerkmale zutreffen:

  • Bilanzsumme mehr als 65 Mio. Euro
  • Umsatzerlöse mehr als 130 Mio. Euro
  • Beschäftigung von mehr als 5.000 Arbeitnehmern

Die Kanzlei MerzArnoldWüpper bietet Ihnen im Bereich Wirtschaftsprüfung ein umfassendes und erfahrenes Kompetenzteam. Unsere Leistungen im Rahmen des Prüfungsbereichs umfassen im Einzelnen:

  • Gesetzliche und freiwillige Prüfungen bei Unternehmen sämtlicher Rechtsformen
  • Prüfung von Einzel- und Konzernabschlüssen
  • Prüfung von Konzernlageberichten
  • Übernahme von statuarischen Prüfungen
  • Prüfung von gemeinnützigen Einrichtungen (Stiftungen und Vereine)
  • Prüfung von Eröffnungs-, Zwischen- oder Schlussbilanzen aus gesetzlichen oder sonstigen Anlässen (Beteiligungserwerb, Kapitalerhöhung, Aufnahme neuer Gesellschafter, Ausscheiden von Gesellschaftern)
  • Prüfung von Sonder- und Planbilanzen
  • Plausibilitätsprüfungen im Rahmen der Abschlusserstellung
  • Jahresabschlussanalysen mit Mehrjahresvergleichen und Erfolgsanalysen
Sonderprüfungen

Sonderprüfungen

Im Rahmen von Sonderprüfungen prüfen wir für Sie gesetzliche und freiwillige Prüfungen, die naturgemäß ihren Schwerpunkt in gesetzlichen Prüfungen haben (insbesondere im Aktiengesetz). Sie sind nicht regelmäßig durchzuführen und sind daher nur in bestimmten Fällen von Bedeutung. Die Sonderprüfungen umfassen im Einzelnen:

  • Gründungsprüfungen
  • Prüfung wg. Kapitalerhöhung
  • Geschäftsführungsprüfung nach § 142 AktG
  • Prüfung wegen unzulässiger Unterbewertung
  • Abhängigkeitsbericht
  • Kreditprüfung
  • Unterschlagungsprüfung
  • Organisationsprüfung
  • Kostenrechnungs- und Preisprüfung
Besondere Prüfungen

Besondere Prüfungen

Im Rahmen Besondere Prüfungen prüfen wir für Sie in der Regel regelmäßige Abschlussprüfungen für bestimmte Rechtsformen und Branchen. Diese können unter anderem folgende Leistungen umfassen:

  • Rechnungslegung und Prüfung nach PublG (unter das PublG fallende Rechtsformen sind z.B. der Einzelkaufmann, Personenhandelsgesellschaften)
  • Prüfung von kommunalen Eigenbetrieben (nach landesrechtlichen Vorschriften)
  • Prüfung nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz
  • Prüfung von Krankenhäusern
  • Prüfung der Geschäftsführung/Ordnungswidrigkeitsprüfungen (gesetzliche und freiwillige Prüfungen)
  • Rechnungslegung und Prüfung von Genossenschaften
  • Prüfung nach § 34 c GewO
  • Prospektprüfung (nach gesetzlichen Vorgaben für Börsenprospekte)
Prüfung von Betrieben der öffentlichen Hand

Prüfung von Betrieben der öffentlichen Hand

Wir unterstützen Kommunen bei der Neuordnung ihrer Aufgaben und der strategischen Neuausrichtung ihrer Gesellschaften, begleiten sie bei der Entwicklung neuer Steuerungsmodelle, der System-Imple- mentierung und der Umsetzung der damit verbundenen Maßnahmen. Auch bei anspruchsvollen Infrastrukturprojekten, interkommunalen Kooperationen und anderen komplexen Vorhaben bieten wir Expertenrat.

Unser Leistungsangebot für öffentliche Unternehmen und Kommunen umfasst im Einzelnen:

  • Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse von Eigenbetrieben, Zweckverbänden oder Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung kommunalrechtlicher Vorgaben
  • Prüfung der Berechnungen von Konzessionsabgaben
  • Organisationsberatung bei der Neustrukturierung kommunaler Unternehmen
  • Begleitung von Privatisierungsvorhaben
  • Erstellung oder Prüfung von Wirtschaftsplänen und Entgeltkalkulationen
  • Beratung im Rahmen von Haushaltskonsolidierungen
  • Unterstützung bei der Implementierung des neuen kommunalen Finanzmanagements (Doppikeinführung)
Prüfung und Rechnungslegung gemeinnütziger Körperschaften

Prüfung und Rechnungslegung gemeinnütziger Körperschaften

Die Rechnungslegung von gemeinnützigen Körperschaften (Stiftungen, Vereine, GmbH) wird im Allgemeinen nur aufgrund rechtlicher oder satzungsmäßiger Verpflichtung, eines Auftrags der jeweiligen Aufsichtsbehörde oder nach Maßgabe einer freiwilligen Beauftragung durchgeführt.

Lediglich Körperschaften, die (auch) eine Gewerbe betreiben, sind insoweit prüfungspflichtig, wenn auf sie die Größenmerkmale des PublG zutreffen oder wenn sie unter ein StiftG (wie z.B. in NRW) fallen.

Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und den Bedürfnissen unserer Mandanten prüfen wir für gemeinnützige Körperschaften:

  • Verwaltung von Stiftungen; Vereine, GmbH
  • Kassenführung (Einnahmen und Ausgaben)
  • Bei gewünschten handelsrechtlichen Bestätigungsvermerk (gem. § 322 Abs. 1 HGB) Prüfung von: Buchführung, Jahresabschluss, Anhang und ggf. zu erstellenden Lagebericht
  • Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung
  • Satzungs- und bestimmungsgemäße Mittelverwendung
  • Einhaltung steuerlicher Bestimmungen – insbesondere im steuerlichen Gemeinnützigkeitsrecht (nach AO)
  • Analysieren der wirtschaftlichen Tätigkeit
Prüfung von Jahresabschlüssen und Konzernabschlüssen nach IFRS/IAS

Prüfung von Jahresabschlüssen und Konzernabschlüssen nach IFRS/IAS

Die International Accounting Standards (IAS) sind Rechnungs- legungsbestimmungen, die vom International Accounting Standards Committee (IASC) erlassen worden sind. Das IASC wurde im Jahr 2001 durch das International Standards Board (IASB) ersetzt.

Aufgabe des IASB ist es, eine internationale Harmonisierung der Rechnungslegung zu bewirken, um die Vergleichbarkeit der Unternehmensberichtserstattung an den internationalen Kapitalmärkten zu erhöhen.

Die vom IASB verabschiedeten Rechnungslegungsbestimmungen heißen International Financial Reporting Standards (IFRS).

Die IFRS haben auch in Deutschland besonders durch die EU-Verordnung Nr. 1606/2002 an Bedeutung erlangt. Mit dem darauf folgenden Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) hat der Gesetzgeber diese EU-Verordnung teilweise bereits in nationales Recht umgesetzt.

Danach sind grundsätzlich alle kapitalmarktorientierten Unternehmen verpflichtet, ihren Konzernabschluss für die Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.Dezember 2004 beginnen, in Übereinstimmung mit den IFRS aufzustellen. Für bestimmte Unternehmen ist gem. Art. 57 EGHGB eine Übergangsfrist bis 2007 vorgesehen.

In Anbetracht der steigenden Bedeutung von internationalen Rechnungslegungsstandards umfassen unsere Leistungen im Einzelnen:

  • Gesetzlichen und freiwilligen Prüfungen von Einzel- und Konzernabschlüssen nach IAS/IFRS
  • Stellungnahmen zu Spezialfragen der internationalen Rechnungslegung
  • Umstellung der Rechnungslegung auf IAS/IFRS
  • Erarbeitung der wesentlichen Arbeitsfelder und wesentlichen Unterschiede zwischen den aktuell angewandten Rechnungslegungsstandards und den IAS/IFRS
  • Konzeption des Projektplans zur Umstellung auf die IAS/IFRS auf Basis der identifizierten Unterschiede
  • Projektbetreuung und -organisation vor und während des Umstellungsprozesses
  • Ermittlung des optimalen Umstellungszeitpunktes und Unterstützung bei der internen und externen Kommunikation
  • Analyse der wesentlichen Geschäftsprozesse sowie des internen und externen Rechnungswesens inkl. Optimierung des Prozesses zur Aufstellung des
  • Jahres- bzw. Konzernabschlusses
  • Erarbeitung einer neuen Bilanzierungsrichtlinie, von Reporting-Tools und Kontenrahmen sowie von neuen Berichtsstrukturen
Unternehmensbewertungen

Unternehmensbewertungen

Der Wert eines Unternehmens bestimmt sich aus dem Nutzen, den es aufgrund seiner Erfolgsfaktoren einschließlich seiner Innovationskraft, Produkte und Stellung am Markt, der inneren Organisation, seiner Mitarbeiter und seines Managements in Zukunft erwirtschaften kann.

Unter der Voraussetzung, dass ausschließlich finanzielle Ziele verfolgt werden, wird der Wert eines Unternehmens aus seiner Eigenschaft abgeleitet, durch Zusammenwirken aller die Ertragskraft beeinflussenden Faktoren finanzielle Überschüsse für die Unternehmenseigner zu erwirtschaften.

Wir legen bei den Unternehmensbewertungen regelmäßig das Ertragswertverfahren oder die Discounted-Cashflow-Methode (DCF) zugrunde. Diese Verfahren haben ihren Niederschlag in den Verlautbarungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW), insbesondere im Standard IDW S1, gefunden und sind in der Rechtsprechung anerkannt.

Die von uns ermittelten Unternehmenswerte können die Basis sein für:

  • Den Verkauf/Kauf eines Unternehmens oder Unternehmensanteils
  • Die Festsetzung des Emissionskurses (auch der Bookbuilding Spanne) bei einer Börseneinführung (sog. Initial Public Offering)
  • Die Gründung einer Gesellschaft mit Einbringung von Gesellschaftsanteilen
  • Den Eintritt neuer Gesellschafter in eine bestehende Gesellschaft
  • Die Fusion bestehender Unternehmen
  • Die Spaltung bzw. Realteilung von Gesellschaften
  • Den Austritt eines Gesellschafters aus einer Personengesellschaft nach Kündigung
  • Die Barabfindung von Minderheitsgesellschaftern
  • Die Abfindung von Minderheitsgesellschaftern in Aktien der Obergesellschaft
  • Die Entscheidungen über die Liquidation eines Unternehmens
Treuhandaufgaben

Treuhandaufgaben

Durch die Übernahme von Treuhandaufgaben beraten und vertreten wir unsere Mandanten bei Interessen in wirtschaftlichen Angelegenheiten wie z.B. bei der:

  • Verwaltung fremden Vermögens
  • Haltung von Gesellschaftsanteilen
  • Wahrnehmung von Gesellschafterrechten
  • Testamentsvollstreckung (Siehe auch Tätigkeitsbereich Rechtsberatung: Erbrecht)
  • Nachlassverwaltung (Erbrecht)
  • Tätigkeit als Betreuer und Nachlasspfleger (Erbrecht)
  • Übernahme von Aufsichtsrats- und Beiratsmandaten
  • Stiftungsverwaltung
  • Betreuung und Verwaltung Kredit- und sonstigen Sicherheiten
  • Liquidationen
  • Vergleichsverwaltung
Reorganisation

Reorganisation

Finanzierungsmaßnahmen sind sehr komplexe Entscheidungen. Sie können verschiedene Anlässe haben und erfordern stets umfangreiche Vorbereitungen und Analysen. So ist zum Beispiel eine Umfinanzierung immer dann geboten, wenn das Unternehmen eine unzureichende Finanzierungsstruktur besitzt und zum Beispiel durch eine zu hohe Kreditbelastung, zu wenig Eigenkapital oder hohe Lieferantenschulden überfordert wird.

Gemeinsam finden wir eine Lösung, die für alle Beteiligten, Gesellschafter ebenso wie Gläubiger, Kunden und Lieferanten, tragbar ist und dem Unternehmen eine gesicherte Zukunft ermöglicht.

Zur finanzwirtschaftlichen Restrukturierung wenden wir - je nach Bedarf - die passenden Instrumente an:

  • Zuführung frischer Mittel, z. B. durch Kapitalerhöhung, Einbeziehung neuer Gesellschafter, Aufnahme von Krediten und Beteiligungen
  • Senkung der Kapitaldienstbelastung, z. B. durch Zahlungsaufschub, Zins- und Schuldenerlass, Streckung von Tilgungsleistungen und Anpassung des Kapitaldiensts an die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens
  • Reorganisation: Umwandlung kurzfristiger Kredite in langfristige Darlehen, Umwandlung von Krediten in Beteiligungen u. a.
  • Einbeziehung öffentlicher Subventionen, Beihilfen, Bürgschaften, Kredite
  • Einsatz alternativer Finanzierungsinstrumente
  • Verbesserung des Liquiditäts- und Forderungsmanagements

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